CHANGE COMMUNICATION

Change Manager sind in allen Phasen einer Veränderung gefordert. Mit Mut zur Führung suchen sie den persönlichen Kontakt mit den und Beschäftigten, sie kommunizieren mit allen Hierarchieebenen, sie werben für das Vorhaben. Ihre Glaubwürdigkeit und Kompetenz trägt zum Gelingen des Change-Managements bei.

Veränderungskommunikation ist ein weicher Erfolgsfaktor für das Projektmanagement, aber eine wichtige begleitende Maßnahme, wenn es um Verhaltensänderungen am Arbeitsplatz geht. Vor allem, wenn es um die Implementierung von Software geht, heißt Veränderung, Gewohntes (Prozesse, Oberflächen) aufzugeben und sich auf Neues einzulassen.

Es geht um mehr als die bloße Wissensvermittlung. 


Es geht um eine positive Einstellung auf drei Ebenen:

  • Die informative Ebene - was ist wann geplant und warum ist dies nötig?
    INROTODUCTION 

  • Die edukative Ebene - was ändert sich wann für wen, warum? Was hat das Individuum davon? 
    COMMITMENT 

  • Die emotionale Ebene - was können wir tun, damit sich die Betroffen wohl fühlen, Erwartungen setzen und managen
    BUY-IN 


  1. Die Aufgabe der Change Kommunikation ist es, Mitarbeiter zielgruppengerecht zu adressieren, informieren und vor allem zu involvieren, sodass sie die Veränderungen mittragen und -gehen. Hierfür nutzt der Change Manager einen Mix aus allen angemessenen Dialogformen, die der Organisation zur Verfügung stehen. Ziel ist es, allen die nötigen Informationen zu geben, bevor diese realisieren diese zu brauchen oder zu wollen. Das Implementierungsteam hilft dabei Projektdetails genau dann bereitzustellen, wenn diese an Relevanz gewinnen oder diese zu kommunizieren bevor Irritationen entstehen. Außerdem sammeln die Implementierer Fragen und Informationen sowie Feedback, auch diese Informationen bieten wertvolle Anhaltspunkte und Aufhänger für Themen mit Relevanz für die Change Kommunikation. 

    Ein NEIN zur Veränderung bedeutet für die Kommunikation: "Noch Eine Information Nötig" Zwei Drittel aller, die zum Erfolg von Projekten beitragen, sind beteiligt oder betroffen und auf Kommunikation angewiesen. Je umfangreicher die Veränderungen sind, umso mehr ist persönliche Interaktion und ein Dialog gefragt. 

  1. INFORMATIONS-VAKUUM VERMEIDEN 
 
  2. Wenn Wandel und Veränderungen nicht ausreichen kommuniziert wird, drohen:
    • Gerüchte, Fehlinformationen / sinkender Arbeitsmoral 

    • Widerstände / geringeren Akzeptanz des neuen Systems 

    • Verwirrung durch die Veränderungen der Arbeitsabläufe / sinkender Produktivität