Keine Angst vor Digitalisierung und Industrie 4.0

Der digitale Wandel in Unternehmen nimmt Fahrt auf, und das viel weniger aufgeregt, als es zunächst den Anschein hatte. Denn die Digitalisierung ist nichts anderes, als eine konsequente Weiterentwicklung hin zu einem optimalen Miteinander von Menschen in Unternehmen. Das Wort Digitalisierung klingt, als ginge es nur um Technik, aber tatsächlich geht es vor allem um Kooperation und das optimale Zusammenspiel von Abteilungen und Informationen. Um gemeinsame Ziele, Anforderungen und Prioritäten zu definieren, müssen verschiedene Fachbereiche an einem Strang ziehen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

 

Hierbei hilft Informationstechnologie. Sie ist das Werkzeug, um eine optimale Wissensverteilung zu ermöglichen: wichtige Kennzahlen, glatte Prozesse, Zugriff auf relevante Daten und Informationen.

Es ist wie mit allen Veränderungen: sie verlieren ihren Schrecken sobald man angefangen hat mit ihnen zu leben und zu arbeiten. "Als Change Managerin, kann ich aus diversen Projekten bestätigen, dass der Wandel schnell als Chance verstanden wird, wenn man das Geplante vernünftig kommuniziert", erläutert Melanie Heßler, Digitalisierungsexpertin und Change-Managerin. Die eigentliche Aufgabe von Change Managern liegt darin, Reibungsverluste bei der Einführung und dem Betrieb von Informationstechnologien so gering wie möglich zu halten. Eine planvolle Change-Kommunikation erklärt und begleitet den Veränderungsprozess, verbessert nachhaltig die Akzeptanz von neuen Systemen und trägt so maßgeblich zum Erfolg bei. Projekte laufen glatter und dies wirkt sich auf wichtige Faktoren aus: Zeit, Kosten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

 

Ganz gleich wie heftig die Diskussionen im Vorfeld waren und wie gut oder schlecht die Kommunikation war, wenn am Stichtag das alte System abgeschaltet wird, bleibt Mitarbeitern, die Daten abrufen oder eingeben wollen, nichts anderes übrig, als das neue zu benutzen – oder dies zumindest zu versuchen.

 

"Meine Erfahrung mit dem Thema Change-Kommunikation bei Digitalisierungsprojekten hat gezeigt, dass die meisten Mitarbeiter und Führungskräfte zu Beginn lediglich grob über Planung und Ablauf informiert sein wollen. Vor dem Roll-out empfehle ich daher in kurzen und sachlichen Informationsintervallen, auf den "Go-Live" hinzuarbeiten. Kurz vor der Implementierung steigt jedoch das Informationsbedürfnis. Jetzt greift Change-Kommunikation: Es stehen Neuerungen ins Haus, doch nichts ist ungewiss oder fremd. Eine gute Kommunikation bereitet optimal vor und gibt Sicherheit".

 

Wer Digitalisierungsprojekte plant oder in Angriff nehmen möchte, sollte sich an Technologieanbieter wenden, die neben der Implementierung auch einen großen Wert auf die Veränderungskommunikation legen. Hierbei arbeiten Kommunikationsspezialisten mit technischem Verständnis eng mit der Kommunikations- oder HR-Abteilung im Unternehmen zusammen. So gelingt Veränderung. Haben Sie Fragen zu diesem Thema, wenden sie sich gerne an Melanie Heßler, Management Leaks, www.managementleaks.com

 

Historie der industriellen Revolutionen

 

Industrie 1.0 – Erste Schritte durch Wasser- und Dampfkraft

 

Wer hat nicht von ihr gehört oder gelesen, dem Meilenstein der Industriealisierung: die "Spinning Jenny".  Sie steht Anfang des 18. Jahrhunderts für den Beginn der Massenproduktion mithilfe von Maschinen. Viele Webstühle wurden mit menschlicher Kraft betrieben, bis Maschinen durch Wasser- und Dampfkraft angetrieben, die erste industrielle Revolution einleiteten. Die Wasserkraft war die erste Primärenergie. Erst später kamen dann Dampfmaschinen zum Einsatz. Zur frühen Industrie zählen Eisenbahnen, der Kohleabbau, die Schwerindustrie, die Dampfschifffahrt, sowie die Tuchherstellung. All dies schaffte neue Arbeitsplätze in den Fabriken in Europa und Nordamerika und zog viele Arbeiter aus den ländlichen Regionen in die Städte, wo sie sich ein besseres Leben versprachen.

 

Industrie 2.0 – Elektrizität und Mobilität

 

Ende des 19. Jahrhunderts setzte mit der Elektrizität als Antriebskraft die zweite industrielle Revolution ein. Die Fabriken produzierten an Fließbändern in Rekordzeit, Motoren nahmen schwere körperliche Arbeiten ab, und mit der modernen Telekommunikation wurden Arbeitsprozesse beschleunigt. Dazu kamen ersten Schritte hin zur Globalisierung: Automobile, Kleidung, Rohstoffe und Lebensmittel wurden automatisiert verarbeitet und erstmals über Kontinente transportiert. Die Luftfahrt nahm ihren Betrieb auf, und per Schiff wurden die Weltmeere überquert.

 

Industrie 3.0 – Computer arbeiten

 

In den 1970er Jahren läuten die schnelle Weiterentwicklung von Elektronik und Informationstechnologien die dritte industrielle Revolution ein. Der Personal-Computer (PC) für Büro und Haushalt begründen einen neuen Industriezweig. Bereits 1941 baute der deutsche Erfinder und Unternehmer Konrad Zuse den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmierbaren Rechner. Ab Mitte der 60er Jahre verbreiteten sich anstelle der bis dahin verwendeten Lochkarten Magnetbänder als Medium der Datenspeicherung. Seitdem wächst das speicherpotential exponentiell.

 

Industrie 4.0 – Fabriken im Wandel

 

 

Ende des 20. Jahrhunderts nimmt die 4. industrielle Revolution Fahrt auf. Die zunehmende Digitalisierung ersetzt frühere analoge Techniken und integriert cyber-physische Systeme. Viele Produkte werden nun auf Nachfrage bedarfsgerecht produziert. Das spart Ressourcen und weniger Abfälle fallen an. Fast alle Gebrauchsgegenstände und Verpackungen sind mit Strichcodes versehen, sie sind so (ein-) lesbar und ans Internet angeschlossen. Sogar auf Trends, Geschmäcker und die Bedürfnisse des Absatzmarktes kann die Industrie 4.0 exakt reagieren. Die Individualisierbarkeit von Produkten wird möglich und es entsteht eine größere Bandbreite an Modellen und Produktausführungen. Nie zuvor war es möglich die Fertigung so genau auf den Konsumenten oder Käufer auszurichten, seine Wünsche und Meinung zu befriedigen. 

interview: Digitale Transformation (netzwirtschaft)

  1. Wer ist Melanie Heßler? Bitte stell Dich doch mal kurz vor.

 

Ich bin Transformator, ich helfe Unternehmen dabei ihre Kommunikation und den Dialog  zu modernisieren und zukunftsfähig zu gestalten. Als Politologin war ich zunächst als Lobbyistin und später als PR-Strategin tätig. Seit kurzem begleite ich Unternehmen - vor Ort, also im Unternehmen - beim Wandel zum Content Owner und Multichannel Dialogexperten.

 

  1. Damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch einen kleinen Spleen von Dir.

 

            Jeder hat einen Spleen. Ich bringe von meinen Spaziergängen mit meinem Hund eigentlich immer etwas mit nach Hause. Derzeit Walnüsse und Esskastanien oder einen schönen Herbststrauss aus Beeren. Das zeige ich auch gerne auf Instagram oder der Facebookseite von meinem Hund Marlene. Ich will meine Freunde nicht unnötig mit Hunde-Content maltretieren, daher hat mein Hund eine eigene Seite.

           

  1. Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr am besten, wo liegt Eure Superpower?

 

            Management Leaks offeriert Führung auf Zeit. Wir helfen, Strukturen aufzubauen und Strategien zu entwickeln, die eine authentische, schnelle und offene Kommunikation im Dialog über viele, vor allem neue und digitale Kanäle ermöglicht.

 

 

  1. Apropos Superpower: Verrätst Du uns ein „Best Practice“ Beispiel Deiner Firma, wo ihr besonders erfolgreich wart? Was waren Deiner Meinung nach die Erfolgsfaktoren? (Bitte etwas in die Tiefe gehen, sodass Leser auch davon lernen können -> z.B. konkrete Zahlen.)

 

Für ein Luxus Ressort haben wir eine völlig neue Sprachwelt entwickelt,  die sehr emotional ausgerichtet ist. Wenn man die Prospekte von Hotelarrangements nebeneinander legt, lesen sich alle gleich. Alle haben tolle Zimmer, gutes Essen und natürlich ein SPA. Sie waren also total austauschbar, ohne eine eigene Identität. Dadurch das wir in eine hochemotionale Bildersprache - also in Worten - gegangen sind, war das SEO schwierig, doch das lies sich meistern. Nichtdestotrotz war diese Neupositionierung durch ein eigenes Sprachkonzept eine wahnsinnig schöne und originäre Kommunikationserfahrung. Es ging eindeutig um Marketing durch Sprache, die über alle Kanäle gespielt werden kann und unverkennbar eine ganz individuelle Signatur sein wird.

 

 

  1. Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein? (Welche Entwicklungen siehst Du kritisch, welche als positive Chance?)

 

     Herausforderung für die Gesellschaft, bzw. den Staat:

 

                        Eine Flut von Daten und Informationen ist nicht immer leicht zu managen. Die                            Geschwindigkeit der Medien und auch der neuen Kanäle mit vielen "Sendern", die auch Individuen sein können, machen einen kritischen Umgang mit Medien wichtig. Die Medienerziehung und auch eine gute Kultur beim Kommunizieren fehlen mir immer mehr. Natürlich entwickeln auch wir Strategien für den Umgang mit Trollen, aber was man sich teilweise da anhören muss, sprengt manchmal das dickste Fell.

 

 

     Herausforderung für die Netzwirtschaft in Deutschland / Europa: (Investitionsstau? Zu viel Abhängigkeit von großen digitalen “Monopolisten”?  Zu viel Bürokratie? Bessere Ausbildung von Fachkräften? Zu wenig Übersicht )

 

Netzneutralität wird, wie es aktuell aussieht, ein wichtiges Thema werden. Aber nicht nur der Zugang zu Netzen und Geschwindigkeit ist ein heikles Thema, sondern auch rechtliche Fragen wie zum Beispiel Urheberrechte. Ausserdem müssen wir uns der Macht der Daten bewusster werden. Sicherheit wird ein bedeutendes Thema werden, Big Data, Internet of Things, Wearabels. Alles bietet enorme Chancen, aber eben auch Risiken.

 

     Herausforderung für unseren Markt:

Schritt halten mit der sich überschlagenden Entwicklung von Technologie, neuen Apps, neuen Netzwerken und Formen der Kommunikation.

 

     Herausforderung für unsere Firma:

Die grösste Hürde besteht nach wir vor darin, den Unternehmen aufzuzeigen, dass die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken birgt, wenn man sich der Aufgabe als Kontinuierliche Entwicklung stellt. Man muss nicht von einen Tag auf den anderen "digital" werden. Das geht auch Schritt für Schritt, so wie man laufen lernt. Und auf diese Reise sollten man Kunden, Geschäftspartner und auch alle anderen mitnehmen, die etwas wertvolles beitragen können.

 

  1. Was hat Dich bisher am meisten „am Internet“ geärgert, was am meisten gefreut?

 

Wenn ich unterwegs bin, ärgert es mich manchmal, das ich immer noch nicht alle Barrieren beseitigt habe, um auf alles was ich brauche Zugriff zu haben, um noch effizienter zu sein, aber daran arbeite ich fieberhaft... Ich liebe den schnellen und unkomplizierten Austausch und die Hilfsbereitschaft der Netzgemeinde. Das ist einfach immer wieder eine tolle Erfahrung!

 

  1. Gib uns doch bitte eine Empfehlung für… (inklusive kurze Begründung, warum Du es empfiehlst)

 

a.    einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin (auch Print), mit dem/der Du Dich zu Fachthemen gerne informierst

 

     Ich mag zum Kopf frei pusten VICE, ich schätzeSAALZWEI und  EditionF, im PR-Blogger lese ich viele gute und neue Impulse von Kollegen rund um das Thema Content Marketing und Kommunikation. Turi2 ist meine Bildzeitung, da bekomme ich schnell alles kurz und knackig aus der Medienbranche, ebenso bei kress - und Netzwirtschaft, klar, ohne schleimen zu wollen.

 

b.    einen Artikel, der Dich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat (wenn Web, bitte mit URL)

 

     Ich liebe in der Tat in "letzter Zeit", sehr die Torten der Wahrheit von @katjaberlin, und die Fragen an Herrn Janosch aus "Die Zeit". Beide erleichtern mir die Sicht auf die Welt und zaubern ein Lächeln.

 

c.    ein spannendes Buch, das Dich inspiriert hat

 

     Das letzte Buch das ich richtig toll fand war "Start with Why" von Simon Sinek, es war wirklich inspirierend. Es hat mir auch für den Weg zum Interim Management und dem Thema Leadership wertvolle Impulse gegeben.

 

d.    eine Veranstaltung(-sreihe), auf der Du wirklich etwas dazugelernt hast (und was, bzw. von wem)

 

     Mir gefällt die DEMEXCO in Köln wahnsinnig gut. Dort fahre ich jedes Jahr lieber hin. Man trifft dort "Gott und die Welt", plauscht und ich habe immer etwas Neues dazu gelernt.

 

e.    das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für Deine Arbeit (außer dem Kopf ;)

     Die Notizfunktion meines Mobiltelefons, auf der ich jetzt auch Artikel speichern kann, die ich noch lesen mag. Ich LIEBE Spracherkennung, das ist einfach der Kracher. Und ohne Trello kann ich nicht mehr leben... oder so ähnlich.

 

  1. Mit welchem Experten würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum? (Oder von welchem Experten aus Deinem Fachgebiet hast Du bisher am meisten gelernt? Und was war das?)

           

Ich mag die leider seltenen und zuweilen langen Gespräche mit meinem Kollegen Klaus Eck, bei einem Glas Rotwein. Wir tauschen uns fachlich aus, er hat die besten Buch- und Serien-Tipps für meine Freizeit und ist mir immer eine Handbreit voraus, wenn es um neue Tools und Apps geht. Herrlich! Immer eine Bereicherung.

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Content-Champions

Die digitale Revolution wird oft in einem Atemzug mit der industriellen Revolution genannt. Sie soll ähnlich umfassende Veränderungen mit sich bringen, wie damals die Erfindung der Dampfmaschine. Die Digitalisierung macht alles schneller, effektiver und messbarer. Die Interaktionen zwischen Unternehmen, seinen Kunden, den Konsumenten, aber auch den eigenen Mitarbeitern, liefern jede Menge an Daten. Neben den Kennzahlen aus der Business Intelligence und Big Data haben drei weitere Unternehmensbereiche eine besonders große Bedeutung bei der Digitalisierung: Marketing/PR, Human Resources und Sales.

Laut einer Umfrage von Capgemini nutzt jedes zweite Unternehmen bereits digitale Plattformen für Onlinebefragungen, Webkonferenzen und Onlinemeetings. Doch nur 2 von 10 Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, mobile business Lösungen oder interagieren in Echtzeit.

"Das eigene Zuhause ist oft digitaler, als der Arbeitsplatz. Aber nicht jedes Unternehmen braucht eine Präsenz auf allen Kanälen von Facebook bis hin zu Twitter", erläutert die Digital Change Expertin Melanie Heßler. "Doch jedes Unternehmen sollte sich optimal darstellen, für seine Zielgruppe sichtbar und erreichbar sein sowie die besten Mitarbeiter für sich gewinnen. Hier bietet die Digitalisierung große Chancen im Wettbewerb."

Dazu gehört ein Internetauftritt mit klaren Botschaften für Kunden und Talente. Ein leichter und barrierefreier Zugang für alle webfähigen Geräte. Webseiten sollten über ein responsive Design verfügen. Eine intelligente Programmierung, die eine gute Lesefähigkeit bietet und von jedem Endgerät - sei es ein PC, ein Tablet oder ein Smart Phone - gleich gut bedient werden kann. Die Inhalte sollten informativ, authentisch und spannend sein sowie einen Dialog ermöglichen. "Guter Content ist der Liebling einer jeden Suchmaschine und entscheidet über die Auffindbarkeit", so die Expertin. "Ein Content-Champion muss sich nicht um sein Google-Ranking sorgen."

Im Wettstreit um Talente und Arbeitskräfte ist die Präsenz auf Plattformen wichtig, die Auszubildende und Bewerber nutzen, um sich über Arbeitgeber zu informieren. Hierzu zählt ein Unternehmensprofil und dessen Pflege auf Kununu/XING oder LinkedIn. Für Industrieunternehmen sind Branchenplattformen wichtige Multiplikatoren und Sparringspartner bei der Fach- und Mitarbeiterkommunikation. "Unter dem Strich, ist es wichtig, nicht zu stagnieren, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und an der Qualität der Inhalte zu arbeiten. Denn wer heute digitaler wird, erarbeitet sich für morgen einen Vorsprung, in jeder Branche".

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Mit ist "Shit"

Warum Unternehmen sich nicht an eigene Inhalte (#Content) wagen, hat vielfältige Gründe. Gerade in der letzten Zeit bemerke ich bei Unternehmen Tendenzen sich nicht festlegen zu wollen - auf einen eigenen Weg, einen Standpunkt und eine Position, und das im eigenen Marktsegment. Viel lieber werden irgendwelche Gutachter, Berater und Experten damit beauftragt Analysen zu erstellen, die dem Unternehmen dabei helfen sollen, die richtigen Wege einzuschlagen, um auf der "sicheren Seite" zu sein und damit Marktanteile zu halten, um auch in Zukunft bestehen zu können. Man will sich lieber der Windrichtung beugen, um nicht Gefahr zu laufen angreifbar zu sein.

Dieses im Strom schwimmen ist bequem (#Mainstream), hilft aber nicht dabei, eine eigene Identität aufzubauen, eine Marke zu werden. Man ist zwar "artig = brav", aber eben nicht mutig genug, sich auf ein - hoffentlich bestehendes - Alleinstellungsmerkmal auszurichten und damit vom Mitbewerb abzuheben.

Darin sehe ich ein großes Problem. So überlebt man vielleicht, schafft aber weder Ansehen (#Reputation) noch Vertrauen bei seinen Kunden. Eine Marktführerschaft wird man so jedenfalls kaum erreichen, sondern - wenn man Glück hat - maximal im Mittelfeld überdauern und das scheint vielen auszureichen. Leider.

Wer aber im Markt eine Rolle spielen möchte, braucht eine klare Position(-ierung), eine Meinung zu Marktentwicklungen, ein Mitgestalten von Veränderung (#Change) und der Zukunft. Der Kunde vertraut dem Unternehmen, von dem er den Eindruck hat: die kennen ihren Markt und werden auch zukünftig ein zuverlässiger Partner sein.

Als Kind habe ich mal gehört: "mit ist Shit". Irgendwie muss ich daran denken, wenn ich das ganze Zaudern und Zögern beobachte. Es fehlt schlicht die Traute sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Manchmal zweifle ich sogar daran, dass diese Bedenkenträger überhaupt die Stärken ihres eigenen Unternehmens kennen. Schade eigentlich, denn auch die Mitarbeiter merken, das man zwar mitspielt, aber eben keine bedeutende Rolle einnimmt. Die Identität und die Position eines Unternehmens im Markt spielt aber eine wichtige Rolle in Bezug auf die Leistungsmotivation der Mitarbeiter. "Ich bin da bei so einem Hersteller von... beschäftigt" tönt irgendwie schon ein wenig nach Depression.

Dieser Mut sich zu positionieren und eine Meinung zu haben, bringt natürlich mit sich, in den Dialog zu treten, mit Kunden, Marktbegleitern, dem Umfeld. Ich bin überzeugt, dass genau dies die Führungsaufgabe schlechthin ist: Die Frage nach dem WARUM. Warum tun wir dies? Und warum tuen wir es genau so und nicht anders?  Wem die Beantwortung von solch simplen, aber existenziellen Fragen schon zuviel Aufwand ist, ist für einen PR MarCom-Berater ein Horror. Hier macht es keinen Sinn, sich tiefer über Kommunikation, Inhalte oder Zielgruppen zu unterhalten, es sei denn man übernimmt den Laden.

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Keine Angst vor Digitalisierung und Industrie 4.0

Der digitale Wandel in Unternehmen nimmt Fahrt auf, und das viel weniger aufgeregt, als es zunächst den Anschein hatte. Denn die Digitalisierung ist nichts anderes, als eine konsequente Weiterentwicklung hin zu einem optimalen Miteinander von Menschen in Unternehmen. Das Wort Digitalisierung klingt, als ginge es nur um Technik, aber tatsächlich geht es vor allem um Kooperation und das optimale Zusammenspiel von Abteilungen und Informationen. Um gemeinsame Ziele, Anforderungen und Prioritäten zu definieren, müssen verschiedene Fachbereiche an einem Strang ziehen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

 

Hierbei hilft Informationstechnologie. Sie ist das Werkzeug, um eine optimale Wissensverteilung zu ermöglichen: wichtige Kennzahlen, glatte Prozesse, Zugriff auf relevante Daten und Informationen.

Es ist wie mit allen Veränderungen: sie verlieren ihren Schrecken sobald man angefangen hat mit ihnen zu leben und zu arbeiten. "Als Change Managerin, kann ich aus diversen Projekten bestätigen, dass der Wandel schnell als Chance verstanden wird, wenn man das Geplante vernünftig kommuniziert", erläutert Melanie Heßler, Digitalisierungsexpertin und Change-Managerin. Die eigentliche Aufgabe von Change Managern liegt darin, Reibungsverluste bei der Einführung und dem Betrieb von Informationstechnologien so gering wie möglich zu halten. Eine planvolle Change-Kommunikation erklärt und begleitet den Veränderungsprozess, verbessert nachhaltig die Akzeptanz von neuen Systemen und trägt so maßgeblich zum Erfolg bei. Projekte laufen glatter und dies wirkt sich auf wichtige Faktoren aus: Zeit, Kosten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

 

Ganz gleich wie heftig die Diskussionen im Vorfeld waren und wie gut oder schlecht die Kommunikation war, wenn am Stichtag das alte System abgeschaltet wird, bleibt Mitarbeitern, die Daten abrufen oder eingeben wollen, nichts anderes übrig, als das neue zu benutzen – oder dies zumindest zu versuchen.

 

"Meine Erfahrung mit dem Thema Change-Kommunikation bei Digitalisierungsprojekten hat gezeigt, dass die meisten Mitarbeiter und Führungskräfte zu Beginn lediglich grob über Planung und Ablauf informiert sein wollen. Vor dem Roll-out empfehle ich daher in kurzen und sachlichen Informationsintervallen, auf den "Go-Live" hinzuarbeiten. Kurz vor der Implementierung steigt jedoch das Informationsbedürfnis. Jetzt greift Change-Kommunikation: Es stehen Neuerungen ins Haus, doch nichts ist ungewiss oder fremd. Eine gute Kommunikation bereitet optimal vor und gibt Sicherheit".

 

Wer Digitalisierungsprojekte plant oder in Angriff nehmen möchte, sollte sich an Technologieanbieter wenden, die neben der Implementierung auch einen großen Wert auf die Veränderungskommunikation legen. Hierbei arbeiten Kommunikationsspezialisten mit technischem Verständnis eng mit der Kommunikations- oder HR-Abteilung im Unternehmen zusammen. So gelingt Veränderung. Haben Sie Fragen zu diesem Thema, wenden sie sich gerne an Melanie Heßler, Management Leaks, www.managementleaks.com

 

Historie der industriellen Revolutionen

 

Industrie 1.0 – Erste Schritte durch Wasser- und Dampfkraft

 

Wer hat nicht von ihr gehört oder gelesen, dem Meilenstein der Industriealisierung: die "Spinning Jenny".  Sie steht Anfang des 18. Jahrhunderts für den Beginn der Massenproduktion mithilfe von Maschinen. Viele Webstühle wurden mit menschlicher Kraft betrieben, bis Maschinen durch Wasser- und Dampfkraft angetrieben, die erste industrielle Revolution einleiteten. Die Wasserkraft war die erste Primärenergie. Erst später kamen dann Dampfmaschinen zum Einsatz. Zur frühen Industrie zählen Eisenbahnen, der Kohleabbau, die Schwerindustrie, die Dampfschifffahrt, sowie die Tuchherstellung. All dies schaffte neue Arbeitsplätze in den Fabriken in Europa und Nordamerika und zog viele Arbeiter aus den ländlichen Regionen in die Städte, wo sie sich ein besseres Leben versprachen.

 

Industrie 2.0 – Elektrizität und Mobilität

 

Ende des 19. Jahrhunderts setzte mit der Elektrizität als Antriebskraft die zweite industrielle Revolution ein. Die Fabriken produzierten an Fließbändern in Rekordzeit, Motoren nahmen schwere körperliche Arbeiten ab, und mit der modernen Telekommunikation wurden Arbeitsprozesse beschleunigt. Dazu kamen ersten Schritte hin zur Globalisierung: Automobile, Kleidung, Rohstoffe und Lebensmittel wurden automatisiert verarbeitet und erstmals über Kontinente transportiert. Die Luftfahrt nahm ihren Betrieb auf, und per Schiff wurden die Weltmeere überquert.

 

Industrie 3.0 – Computer arbeiten

 

In den 1970er Jahren läuten die schnelle Weiterentwicklung von Elektronik und Informationstechnologien die dritte industrielle Revolution ein. Der Personal-Computer (PC) für Büro und Haushalt begründen einen neuen Industriezweig. Bereits 1941 baute der deutsche Erfinder und Unternehmer Konrad Zuse den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmierbaren Rechner. Ab Mitte der 60er Jahre verbreiteten sich anstelle der bis dahin verwendeten Lochkarten Magnetbänder als Medium der Datenspeicherung. Seitdem wächst das speicherpotential exponentiell.

 

Industrie 4.0 – Fabriken im Wandel

 

 

Ende des 20. Jahrhunderts nimmt die 4. industrielle Revolution Fahrt auf. Die zunehmende Digitalisierung ersetzt frühere analoge Techniken und integriert cyber-physische Systeme. Viele Produkte werden nun auf Nachfrage bedarfsgerecht produziert. Das spart Ressourcen und weniger Abfälle fallen an. Fast alle Gebrauchsgegenstände und Verpackungen sind mit Strichcodes versehen, sie sind so (ein-) lesbar und ans Internet angeschlossen. Sogar auf Trends, Geschmäcker und die Bedürfnisse des Absatzmarktes kann die Industrie 4.0 exakt reagieren. Die Individualisierbarkeit von Produkten wird möglich und es entsteht eine größere Bandbreite an Modellen und Produktausführungen. Nie zuvor war es möglich die Fertigung so genau auf den Konsumenten oder Käufer auszurichten, seine Wünsche und Meinung zu befriedigen. 

interview: Digitale Transformation (netzwirtschaft)

  1. Wer ist Melanie Heßler? Bitte stell Dich doch mal kurz vor.

 

Ich bin Transformator, ich helfe Unternehmen dabei ihre Kommunikation und den Dialog  zu modernisieren und zukunftsfähig zu gestalten. Als Politologin war ich zunächst als Lobbyistin und später als PR-Strategin tätig. Seit kurzem begleite ich Unternehmen - vor Ort, also im Unternehmen - beim Wandel zum Content Owner und Multichannel Dialogexperten.

 

  1. Damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch einen kleinen Spleen von Dir.

 

            Jeder hat einen Spleen. Ich bringe von meinen Spaziergängen mit meinem Hund eigentlich immer etwas mit nach Hause. Derzeit Walnüsse und Esskastanien oder einen schönen Herbststrauss aus Beeren. Das zeige ich auch gerne auf Instagram oder der Facebookseite von meinem Hund Marlene. Ich will meine Freunde nicht unnötig mit Hunde-Content maltretieren, daher hat mein Hund eine eigene Seite.

           

  1. Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr am besten, wo liegt Eure Superpower?

 

            Management Leaks offeriert Führung auf Zeit. Wir helfen, Strukturen aufzubauen und Strategien zu entwickeln, die eine authentische, schnelle und offene Kommunikation im Dialog über viele, vor allem neue und digitale Kanäle ermöglicht.

 

 

  1. Apropos Superpower: Verrätst Du uns ein „Best Practice“ Beispiel Deiner Firma, wo ihr besonders erfolgreich wart? Was waren Deiner Meinung nach die Erfolgsfaktoren? (Bitte etwas in die Tiefe gehen, sodass Leser auch davon lernen können -> z.B. konkrete Zahlen.)

 

Für ein Luxus Ressort haben wir eine völlig neue Sprachwelt entwickelt,  die sehr emotional ausgerichtet ist. Wenn man die Prospekte von Hotelarrangements nebeneinander legt, lesen sich alle gleich. Alle haben tolle Zimmer, gutes Essen und natürlich ein SPA. Sie waren also total austauschbar, ohne eine eigene Identität. Dadurch das wir in eine hochemotionale Bildersprache - also in Worten - gegangen sind, war das SEO schwierig, doch das lies sich meistern. Nichtdestotrotz war diese Neupositionierung durch ein eigenes Sprachkonzept eine wahnsinnig schöne und originäre Kommunikationserfahrung. Es ging eindeutig um Marketing durch Sprache, die über alle Kanäle gespielt werden kann und unverkennbar eine ganz individuelle Signatur sein wird.

 

 

  1. Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein? (Welche Entwicklungen siehst Du kritisch, welche als positive Chance?)

 

     Herausforderung für die Gesellschaft, bzw. den Staat:

 

                        Eine Flut von Daten und Informationen ist nicht immer leicht zu managen. Die                            Geschwindigkeit der Medien und auch der neuen Kanäle mit vielen "Sendern", die auch Individuen sein können, machen einen kritischen Umgang mit Medien wichtig. Die Medienerziehung und auch eine gute Kultur beim Kommunizieren fehlen mir immer mehr. Natürlich entwickeln auch wir Strategien für den Umgang mit Trollen, aber was man sich teilweise da anhören muss, sprengt manchmal das dickste Fell.

 

 

     Herausforderung für die Netzwirtschaft in Deutschland / Europa: (Investitionsstau? Zu viel Abhängigkeit von großen digitalen “Monopolisten”?  Zu viel Bürokratie? Bessere Ausbildung von Fachkräften? Zu wenig Übersicht )

 

Netzneutralität wird, wie es aktuell aussieht, ein wichtiges Thema werden. Aber nicht nur der Zugang zu Netzen und Geschwindigkeit ist ein heikles Thema, sondern auch rechtliche Fragen wie zum Beispiel Urheberrechte. Ausserdem müssen wir uns der Macht der Daten bewusster werden. Sicherheit wird ein bedeutendes Thema werden, Big Data, Internet of Things, Wearabels. Alles bietet enorme Chancen, aber eben auch Risiken.

 

     Herausforderung für unseren Markt:

Schritt halten mit der sich überschlagenden Entwicklung von Technologie, neuen Apps, neuen Netzwerken und Formen der Kommunikation.

 

     Herausforderung für unsere Firma:

Die grösste Hürde besteht nach wir vor darin, den Unternehmen aufzuzeigen, dass die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken birgt, wenn man sich der Aufgabe als Kontinuierliche Entwicklung stellt. Man muss nicht von einen Tag auf den anderen "digital" werden. Das geht auch Schritt für Schritt, so wie man laufen lernt. Und auf diese Reise sollten man Kunden, Geschäftspartner und auch alle anderen mitnehmen, die etwas wertvolles beitragen können.

 

  1. Was hat Dich bisher am meisten „am Internet“ geärgert, was am meisten gefreut?

 

Wenn ich unterwegs bin, ärgert es mich manchmal, das ich immer noch nicht alle Barrieren beseitigt habe, um auf alles was ich brauche Zugriff zu haben, um noch effizienter zu sein, aber daran arbeite ich fieberhaft... Ich liebe den schnellen und unkomplizierten Austausch und die Hilfsbereitschaft der Netzgemeinde. Das ist einfach immer wieder eine tolle Erfahrung!

 

  1. Gib uns doch bitte eine Empfehlung für… (inklusive kurze Begründung, warum Du es empfiehlst)

 

a.    einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin (auch Print), mit dem/der Du Dich zu Fachthemen gerne informierst

 

     Ich mag zum Kopf frei pusten VICE, ich schätzeSAALZWEI und  EditionF, im PR-Blogger lese ich viele gute und neue Impulse von Kollegen rund um das Thema Content Marketing und Kommunikation. Turi2 ist meine Bildzeitung, da bekomme ich schnell alles kurz und knackig aus der Medienbranche, ebenso bei kress - und Netzwirtschaft, klar, ohne schleimen zu wollen.

 

b.    einen Artikel, der Dich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat (wenn Web, bitte mit URL)

 

     Ich liebe in der Tat in "letzter Zeit", sehr die Torten der Wahrheit von @katjaberlin, und die Fragen an Herrn Janosch aus "Die Zeit". Beide erleichtern mir die Sicht auf die Welt und zaubern ein Lächeln.

 

c.    ein spannendes Buch, das Dich inspiriert hat

 

     Das letzte Buch das ich richtig toll fand war "Start with Why" von Simon Sinek, es war wirklich inspirierend. Es hat mir auch für den Weg zum Interim Management und dem Thema Leadership wertvolle Impulse gegeben.

 

d.    eine Veranstaltung(-sreihe), auf der Du wirklich etwas dazugelernt hast (und was, bzw. von wem)

 

     Mir gefällt die DEMEXCO in Köln wahnsinnig gut. Dort fahre ich jedes Jahr lieber hin. Man trifft dort "Gott und die Welt", plauscht und ich habe immer etwas Neues dazu gelernt.

 

e.    das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für Deine Arbeit (außer dem Kopf ;)

     Die Notizfunktion meines Mobiltelefons, auf der ich jetzt auch Artikel speichern kann, die ich noch lesen mag. Ich LIEBE Spracherkennung, das ist einfach der Kracher. Und ohne Trello kann ich nicht mehr leben... oder so ähnlich.

 

  1. Mit welchem Experten würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum? (Oder von welchem Experten aus Deinem Fachgebiet hast Du bisher am meisten gelernt? Und was war das?)

           

Ich mag die leider seltenen und zuweilen langen Gespräche mit meinem Kollegen Klaus Eck, bei einem Glas Rotwein. Wir tauschen uns fachlich aus, er hat die besten Buch- und Serien-Tipps für meine Freizeit und ist mir immer eine Handbreit voraus, wenn es um neue Tools und Apps geht. Herrlich! Immer eine Bereicherung.

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Content-Champions

Die digitale Revolution wird oft in einem Atemzug mit der industriellen Revolution genannt. Sie soll ähnlich umfassende Veränderungen mit sich bringen, wie damals die Erfindung der Dampfmaschine. Die Digitalisierung macht alles schneller, effektiver und messbarer. Die Interaktionen zwischen Unternehmen, seinen Kunden, den Konsumenten, aber auch den eigenen Mitarbeitern, liefern jede Menge an Daten. Neben den Kennzahlen aus der Business Intelligence und Big Data haben drei weitere Unternehmensbereiche eine besonders große Bedeutung bei der Digitalisierung: Marketing/PR, Human Resources und Sales.

Laut einer Umfrage von Capgemini nutzt jedes zweite Unternehmen bereits digitale Plattformen für Onlinebefragungen, Webkonferenzen und Onlinemeetings. Doch nur 2 von 10 Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, mobile business Lösungen oder interagieren in Echtzeit.

"Das eigene Zuhause ist oft digitaler, als der Arbeitsplatz. Aber nicht jedes Unternehmen braucht eine Präsenz auf allen Kanälen von Facebook bis hin zu Twitter", erläutert die Digital Change Expertin Melanie Heßler. "Doch jedes Unternehmen sollte sich optimal darstellen, für seine Zielgruppe sichtbar und erreichbar sein sowie die besten Mitarbeiter für sich gewinnen. Hier bietet die Digitalisierung große Chancen im Wettbewerb."

Dazu gehört ein Internetauftritt mit klaren Botschaften für Kunden und Talente. Ein leichter und barrierefreier Zugang für alle webfähigen Geräte. Webseiten sollten über ein responsive Design verfügen. Eine intelligente Programmierung, die eine gute Lesefähigkeit bietet und von jedem Endgerät - sei es ein PC, ein Tablet oder ein Smart Phone - gleich gut bedient werden kann. Die Inhalte sollten informativ, authentisch und spannend sein sowie einen Dialog ermöglichen. "Guter Content ist der Liebling einer jeden Suchmaschine und entscheidet über die Auffindbarkeit", so die Expertin. "Ein Content-Champion muss sich nicht um sein Google-Ranking sorgen."

Im Wettstreit um Talente und Arbeitskräfte ist die Präsenz auf Plattformen wichtig, die Auszubildende und Bewerber nutzen, um sich über Arbeitgeber zu informieren. Hierzu zählt ein Unternehmensprofil und dessen Pflege auf Kununu/XING oder LinkedIn. Für Industrieunternehmen sind Branchenplattformen wichtige Multiplikatoren und Sparringspartner bei der Fach- und Mitarbeiterkommunikation. "Unter dem Strich, ist es wichtig, nicht zu stagnieren, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und an der Qualität der Inhalte zu arbeiten. Denn wer heute digitaler wird, erarbeitet sich für morgen einen Vorsprung, in jeder Branche".

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Mit ist "Shit"

Warum Unternehmen sich nicht an eigene Inhalte (#Content) wagen, hat vielfältige Gründe. Gerade in der letzten Zeit bemerke ich bei Unternehmen Tendenzen sich nicht festlegen zu wollen - auf einen eigenen Weg, einen Standpunkt und eine Position, und das im eigenen Marktsegment. Viel lieber werden irgendwelche Gutachter, Berater und Experten damit beauftragt Analysen zu erstellen, die dem Unternehmen dabei helfen sollen, die richtigen Wege einzuschlagen, um auf der "sicheren Seite" zu sein und damit Marktanteile zu halten, um auch in Zukunft bestehen zu können. Man will sich lieber der Windrichtung beugen, um nicht Gefahr zu laufen angreifbar zu sein.

Dieses im Strom schwimmen ist bequem (#Mainstream), hilft aber nicht dabei, eine eigene Identität aufzubauen, eine Marke zu werden. Man ist zwar "artig = brav", aber eben nicht mutig genug, sich auf ein - hoffentlich bestehendes - Alleinstellungsmerkmal auszurichten und damit vom Mitbewerb abzuheben.

Darin sehe ich ein großes Problem. So überlebt man vielleicht, schafft aber weder Ansehen (#Reputation) noch Vertrauen bei seinen Kunden. Eine Marktführerschaft wird man so jedenfalls kaum erreichen, sondern - wenn man Glück hat - maximal im Mittelfeld überdauern und das scheint vielen auszureichen. Leider.

Wer aber im Markt eine Rolle spielen möchte, braucht eine klare Position(-ierung), eine Meinung zu Marktentwicklungen, ein Mitgestalten von Veränderung (#Change) und der Zukunft. Der Kunde vertraut dem Unternehmen, von dem er den Eindruck hat: die kennen ihren Markt und werden auch zukünftig ein zuverlässiger Partner sein.

Als Kind habe ich mal gehört: "mit ist Shit". Irgendwie muss ich daran denken, wenn ich das ganze Zaudern und Zögern beobachte. Es fehlt schlicht die Traute sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Manchmal zweifle ich sogar daran, dass diese Bedenkenträger überhaupt die Stärken ihres eigenen Unternehmens kennen. Schade eigentlich, denn auch die Mitarbeiter merken, das man zwar mitspielt, aber eben keine bedeutende Rolle einnimmt. Die Identität und die Position eines Unternehmens im Markt spielt aber eine wichtige Rolle in Bezug auf die Leistungsmotivation der Mitarbeiter. "Ich bin da bei so einem Hersteller von... beschäftigt" tönt irgendwie schon ein wenig nach Depression.

Dieser Mut sich zu positionieren und eine Meinung zu haben, bringt natürlich mit sich, in den Dialog zu treten, mit Kunden, Marktbegleitern, dem Umfeld. Ich bin überzeugt, dass genau dies die Führungsaufgabe schlechthin ist: Die Frage nach dem WARUM. Warum tun wir dies? Und warum tuen wir es genau so und nicht anders?  Wem die Beantwortung von solch simplen, aber existenziellen Fragen schon zuviel Aufwand ist, ist für einen PR MarCom-Berater ein Horror. Hier macht es keinen Sinn, sich tiefer über Kommunikation, Inhalte oder Zielgruppen zu unterhalten, es sei denn man übernimmt den Laden.

9 Kommentare

Content Marketing ohne Worthülsen

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Alle schreien: „Content is King“. Ich kann es nicht mehr hören! Denn das war schon immer so. Auch als PR-Agenturen noch Pressemeldungen auf Papier versendeten, waren pfiffige Überschriften und tolle Stories dahinter. Anders ging es gar nicht. Früher nicht und jetzt auch nicht.

Was definitiv anders ist, das ist die weitere Tummelwiese „Online“, die es heute ebenfalls zu bespielen gilt. Hier zählt: je vernetzter und auf je mehr Kanälen, um so besser – vor allem für das SEO. Panda und Penguin sei Dank, steht nicht mehr die Häufigkeit der Verbreitung und deren Vernetzung (Hin- und Her-Verlinke) im Vordergrund, sondern die Wertigkeit der Inhalte. Aus, Schluss und vorbei die Zeit, in der man irgendein Dünngeseiere ablassen und mannigfach multiplizieren konnte und dafür auch noch im Ranking stieg. Heute schadet das massiv der Reputation.

Das neue SEO

Wie häufig etwas ge-teilt, ge-liked oder kommentiert wird, ist die neue SEO-Währung. Da sind wir nun in der schönen neuen Onlinewelt. Doch eines bleibt: PR sollte ausschließlich wertige Inhalte haben. Neben einem guten Storytelling ist der Nachrichtenwert ein ganz entscheidender Faktor, der sich in drei Informations- und Neuigkeitswerten für Leser, Hörer und Zuschauer zusammenfassen lässt: dem Wissens- und Orientierungswert, dem Gebrauchs- oder Nutzwert, dem Unterhaltungs- und Gesprächswert. Ich für meinen Teil mache gerne hin und wieder einen Bullshit-Test mit dem Blabla-Meter. Das Blabla-Meter entlarvt leere Worthülsen und Marketingsprache. Ein nicht perfektes, aber gutes Tool für einen schnellen Test der Textqualität.

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Zurück zum wertigen und unterhaltsamen Content. Gerade am Unterhaltungswert scheiden sich die Geister – respektive Märkte. Was für Consumer- Produkte (B2C) oft ein Spaziergang ist, entpuppt sich für das B2B-Geschäft gerne mal als Hürde. Die spröde Fachinformation ist oft nicht so einfach mit einem Unterhaltungswert zu verknüpfen.

Kanäle für Online-PR

Was kann man also – auch im Bereich der Fachinformation – online tun, außer hochwertige Inhalte zu generieren? Zunächst einmal braucht es Zeit und Geduld wertige Information aufzubereiten. Und eigene Online-Kanäle müssen etabliert werden. Gutes Agenda-Setting ist hier gefragt und zwar über alle Kanäle hinweg. Das verlangt viel – kann aber auch viel.

Kanäle, die wir nutzen um Unternehmensinformationen zu sammeln, verfügbar und teilbar zu machen, sind die folgenden:

  • Facebook und G+
    für Info- und auch Entertainment rund um das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Märkte
  • für Bildmaterialien
  • LinkedIn und XING
    für Ansprechpartner und Kontaktpersonen mit Expertise
  • für Präsentationen und Hintergrundinformationen
  • als zusätzlichen Distributionskanal und Link-Multiplikant und 140 Zeichen Kurzinfo
  • Blog z.B. WordPress
    Themenblog als Forum für Insider und die, die es werden wollen
  • für Videomaterial, Erklärfilme, Statements & Interviews
  • Whitepaper
  • Infografiken / Illustrationen

Das schlichte Multiplizieren von Pressemeldungen auf PR-Portalen bringt für das SEO rein gar nichts, wie man dem Blogbeitrag mit dem Titel „Presseportale – noch ein SEO Tod mit Ansage“ vonHarald Müller entnehmen kann.

Relevanter und qualitativer Content ist gefragt

Guter und einzigartiger Content ist Trumpf, und dieser muss für jeden Kanal individuell aufbereitet werden. Doch wie ist das alles zu managen? Von Hand, klar. Wir tun dies, da unsere eigene Analytik die Informationen bietet, die wir wirklich brauchen. Oft entscheiden da auch mal nur Zwischentöne, die keine künstliche Intelligenz filtern kann. Aber es gibt Tools, die helfen – auch ohne viel Budget zu verschlingen. Ein interessantes Tool für kleine Unternehmen ist webZunder (siehe PR-Blogger) und in unserer Agentur testen wir Mynewsdesk, die zwar noch nicht alle, aber doch einige Kanäle angebunden haben.

Das Geheimnis ist keines: Blabla bringt nichts, und auch angeblich neue Marketing Schlagwörter sind nur Schnee von gestern in einer neuen Worthülse. Kommunizieren wir einfach das, was begeistert, wirklich informiert und Mehrwert bietet. Bewegen wir all die, die Lesern etwas Neues und Spannendes erzählen wollen, egal ob Journalisten, Blogger, Fans oder Follower.

((Übrigens: Dieser Text hat  rund 4250 Zeichen, 620 Wörter und einen Bullshit-Index von 0.19 und zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.))

Bildquelle: Shutterstock

"Nein" ist nur die Abkürzung für vier Worte: Noch Eine Information Nötig

Melanie Hessler - Change Kommunikation

Unternehmen begreifen, dass die Digitalisierung nicht irgendein Trend ist. Sie ist zentral für den Erfolg eines jeden Unternehmens und wird wahrscheinlich noch weitreichendere Umbrüche mit sich bringen, als alle vorhergehenden (drei) industrielle Revolutionen. Die zunehmende Technisierung schafft nahezu absolute Transparenz und Messbarkeit, die mit nur einem Klick Business Daten in Echtzeit visualisieren kann. Sie wird es Managern erleichtern Entscheidungen zu treffen. Roboter und AI (künstliche Intelligenz) werden den Menschen noch mehr - unliebsame, harte körperliche - Arbeit abnehmen. Von der schnellen passgenauen Fertigung für kleine Zielgruppen, bis hin zu völlig individualisierten Produkten, wird alles möglich sein. 

Diese schnelllebigen Veränderungen bringen für Mitarbeiter jedoch jede Menge Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel der ständige Druck zur Optimierung, welchen die neue digitale Technik mit sich bringt. Dieser kontinuierliche Wandel wird zum Stressfaktor. Wer das verhindern möchte, muss im Unternehmen eine Kultur der Veränderung etablieren. Nur wer den Wandel als ein gemeinsames Streiten um besten Service und innovative Produkte begreift, dabei die Mitarbeiter einbindet und mitnimmt, wird vorne mitspielen. 

Wie schafft man diesen Kulturwandel? Das Zauberwort heißt Kommunikationsmanagement. Um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, wird die Kultur im Unternehmen zu einem bedeutenden Faktor für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Fühlen sich alle gut informiert? Wissen alle, wofür man gemeinsam streitet und die Firma steht? Stehen die Mitarbeiter ebenso im Zentrum wie die Zahlen und der Profit? Menschen sind Gewohnheitstiere. Keiner möchte ständig mit neuen Arbeitsprozessen terrorisiert werden. Das schafft Unmut. Auch könnte dies als mangelnde Wertschätzung empfunden werden. War es nicht gut so, wie es bisher war? War ich nicht gut? Ein „Nein" zu Veränderungen geht mehrheitlich mit schlechter Kommunikation einher. 

Die Informationskultur wird daher zum zweiten Erfolgsfaktor neben der Digitalisierung. Denn: „Ein Nein, ist nur die Abkürzung für vier Worte: Noch Eine Information Nötig". „Change Communications" sind elementar für den erfolgreichen Wandel: Für Verständnis, Akzeptanz, Umsetzung und hoffentlich auch Begeisterung. Hierzu nutzen Change Communications Manager alle denkbaren Kanäle, on- und offline. Im Unternehmen wird der Austausch über das Intranet und unternehmensinterne soziale Netzwerke immer bedeutender. Wer noch nicht digital angebunden ist, wird über alle möglichen Touchpoints - in Foyer, Kantine, Kaffeeküche oder Pausenräumen informiert und mit eingebunden. Der Austausch im Team und persönliche Gespräche mit Vorgesetzten stehen nach wie vor hoch im Kurs, denn hier gibt es das meiste Feedback. Immer bedeutender werden aber auch neue Formen der Kommunikation, wie zum Beispiel mobile Informationsdienste via firmeneigener App. Diese Apps sind eine gute Wahl, wenn viele Mitarbeiter außer Haus tätig sind und selbst wenig im Unternehmen vor Ort arbeiten. 

Virtueller Austausch gewinnt an Bedeutung

Kommunikation ist ein Türöffner. Sie schafft Verständnis, räumt Missverständnisse aus dem Weg, vermittelt Visionen und Ziele und zeigt Wege auf, wie diese zu erreichen sind. Kommuniziert und zelebriert Etappensiege und zeigt Lücken auf. Der virtuelle Austausch wird dabei an Bedeutung gewinnen. Virtuelle Teams stärken den Zusammenhalt und zeigen auf, wie viele Menschen miteinander an einem Strang ziehen, um Erfolge zu ermöglichen. Mehrheitlich schafft dies weniger Stress und mehr Motivation. Auch beim Wissenstransfer erzielt man über das klassische Intranet oder das Social Intranet in virtuellen Fachgruppen tolle Ergebnisse. Hier sollte man nach Schlagworten suchen oder Blitzanfragen stellen können. Einige progressive Unternehmen arbeiten schon heute über kulturelle und nationale Grenzen hinweg gemeinsam an Projekten, treffen und besprechen sich online. Know-how für alle ist dabei wichtig. In einer offenen Kommunikationskultur haben egoistische Ziele - zum Beispiel einen Wissensvorsprung ausschließlich für egoistische Ziele zu nutzen - nichts verloren. Doch genau diese offene Kultur des gemeinsam kontinuierlichen Wandels gilt es zu fördern und auch einzufordern. 

Das Feedback der Mitarbeiter ist eine ganz bedeutende Stellschraube für Erfolg in digital agierenden Unternehmen. Werden Mitarbeiter früh- oder rechtzeitig einbezogen, können sie viele wertvolle Impulse aus dem Arbeitsalltag geben. Was lässt sich optimien? Wem müssen wann und wo welche Informationen vorliegen oder abrufbar sein? Manche sind abbildbar, für andere braucht es neue Schnittstellen. Letztlich braucht es nur ein wenig guten Willen zur Diplomatie zwischen Digitalisierern und Mitarbeitern. Die Rolle des Diplomaten zwischen IT/Technik und Mitarbeitern übernehmen derzeit vor allem Change Communications Manager. 

Verständnis ist oberste Fürsorgepflicht

Motivierte Mitarbeiter schätzen das Gefühl, gut informiert zu sein, und vor allem Wertschätzung. Daher sollten Arbeitsplätze nicht nur digitaler, sondern gleichzeitig auch humaner werden. Das gilt auch für die Art, wie Informationen verteilt werden. Die Information darf nicht von oben nach unten diktiert werden, ohne zu erläutern, warum man so entschieden hat. Für Verständnis zu sorgen ist oberste Fürsorgepflicht! Denn nur über das Verständnis kann auch für die Unterstützung auf neuen Wegen geworben werden. Erfolgreich durch Veränderungen zu gehen heisst: vom Verstehen zum Wollen zu gelangen. Starke Impulse gibt auch das Lob für Teilerfolge: das motiviert ungemein! 

In einer agilen und digitalen Umgebung schaffen es viele Mitarbeiter, sich untereinander zu organisieren, zu stärken und gemeinsam neue Lösungswege zu entwickeln. Für die eigene Motivation ist dies übrigens der ideale Weg: Anerkennung aus der "Peer-Group". Wichtig ist, dass vor allem Team- und Projektleiter mit Personalverantwortung wissen, wie man die Dialogfähigkeit aufrecht erhält und fördert. Trauen die Führungskräfte sich dies nicht zu oder dringen diese nicht durch, muss man sie dazu befähigen, sodass sie souverän und gut informiert ihre Teams durch Veränderungen führen können. Letztlich geht es darum, zu motivieren, Neues auszuprobieren und dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter mit diesen neuen Wegen Erfolge für sich selbst, ihr Team, ihre Abteilung und schließlich für das ganze Unternehmen erzielen. Die Frage nach dem Sinn von Arbeit nimmt mit wachsender Entrückung von Produkten und Menschen zu. Viele arbeiten nicht mehr am Produkt selbst, sondern „nur noch" an einzelnen Prozessschritten mit. Bereits in diesem „nur noch" schwingt mangelnde Wertschätzung mit. Dies gilt es zu vermeiden. 

Wichtig ist, Mitarbeiter mit auf die Reise zu nehmen, ein Wir-Gefühl zu leben und Wertschätzung tief in der Firmenkultur zu verankern. Durch die Digitalisierung nimmt der Faktor „gemeinsam" einen noch wichtigeren Stellenwert ein. Die Wertschätzung von Einzelnen und Teams kann über die Kommunikation in internen Netzwerken deutlich mehr Wirkung entfalten - welche sich in der Folge für das ganze Unternehmen auszahlt, wenn alle sich gerne und voll einbringen. Womit wir wieder beim Wollen sind, das Verständnis voraussetzt. Und damit schließt sich der Kreis: Gute Kommunikation ist eine zentrale Erfolgskomponente im Umfeld von Change und Digitalisierung.